Eine kurze Geschichte ...

Im Jahr 2002 kam Frau Fiedler als neue Lehrkraft an die Realschule Geretsried und brachte etwas Besonderes mit: ihr Projekt „Straßenkinder Nakuru“. Mit diesem unterstützte sie schon mehrere Jahre lang das „St. Francis Rehabilitation Centre“ in Nakuru, ca. 100 Km nördlich von Nairobi gelegen. Hier werden Straßenkinder sozialpädagogisch betreut und auf den Besuch einer staatlichen Schule vorbereitet. Die Realschule, gerade auf der Suche nach einem sozialen Projekt, übernahm dieses mit großer Begeisterung. Nach einem Afrikatag im Jahr 2005 mit vielerlei Aktionen einem Sponsorenlauf als Höhepunkt schauten wir ungläubig auf das finanzielle Ergebnis: Es waren nicht die benötigten 3000€ für den Bau einer neuen Küche im Rehabilitationscenter zusammen gekommen, sondern über 40.000€!

 

In der Bildmitte ist Christian. Er hat ein halbes Jahr lang am Rehabilitationscenter gearbeitet und gewann mit seiner lockeren, offenen Art schnell das Vertrauen der Kinder. Unterricht erteilte er auch - sogar in Mathematik, nicht unbedingt seinem früheren Lieblingsfach! Wie man sieht, hat es allen sehr viel Spaß gemacht!

 

Das Ergebnis des Afrikatags war dann auch die Geburtsstunde unseres Vereins!

 

Dieser sollte die (auch steuerrechtlich) sinnvolle Verwendung eines solch großen Betrags übernehmen, da sich die Realschule hierzu außer Stande sah. Unter dem Namen „Straßenkinder Nakuru e.V.“ förderte er bis ins Jahr 2014 hinein den Aufbau und Betrieb des dortigen Rehabilitationscenters.
Da aber die ebenfalls am Ort tätige deutsche Caritas dieses Center in ihr Förderprogramm aufnahm, war unsere Hilfe dort nicht länger nötig.

 

Wir, die Mitglieder des Vereins, waren uns aber mit der Schule darüber einig, dass wir weiterhin Menschen in Afrika unterstützen wollen. Um dies zu ermöglichen änderten wir unsere Satzung und den Namen des Vereins. Seine neue Bezeichnung „Bildung-Zukunft-Afrika e.V.“ soll verdeutlichen, dass wir den Schwerpunkt unserer Arbeit in der Förderung der Bildung vor allem junger Menschen sehen. Dies schließt mit ein, dass kinderreiche Familien beim Aufbau einer eigenständigen Versorgung mit Dingen des täglichen Bedarfs unterstützt werden. Nur wenn die Eltern (vor allem die Mütter) dazu befähigt werden, haben ihre Kinder die Chance zur Schule zu gehen und sich eine positive Perspektive für ihr künftiges Leben zu erarbeiten. Mit anderen Worten: Unser Ziel ist es Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

 

Die auf dieser Homepage vorgestellten Projekte kommen dieser Aufgabenstellung nach:

 

- Mit EWF unterstützen wir zwei Jungen und zwei Mädchen, damit sie die Secondary School besuchen können. Dieses Projekt ist eine Fortsetzung einer Förderung während unseres Engagements in Nakuru.

 

- Beim Selenkei-Kindergarten unterstützen wir die „Zukunftsstiftung Entwicklung“ beim Aufbau eines Kindergartens der Massai im Südwesten Kenias. Da vorschulische Strukturen in großen Teilen Afrikas weitgehend fehlen, sind solche Stätten zur frühzeitigen Bildungsvorbereitung von besonderer Bedeutung.

 

- Die Schulung von Frauen der Massai in nachhaltiger Landwirtschaft soll diesen ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Hierbei arbeiten wir mit SACDEP zusammen, einer sehr erfahrenen und erfolgreichen Organisation in Kenia für Zukunftsentwicklungen.

 

- In Kimilili wollen wir mit Hilfe besonders engagierter Einheimischer sowohl Kindern den Schulbesuch ermöglichen als auch Familien in die Selbstständigkeit führen. Zu letzterem sollen die oben angeführten Fachleute beitragen. (Dieses Projekt wurde von einer kenianischen Mutter angeregt, deren Sohn die Realschule Geretsried besuchte.)

 

Wenn Ihnen unsere Arbeit gefällt, können Sie uns gerne unterstützen:


- entweder mit einer einmaligen Spende (Kontodaten - Sie bekommen von uns als gemeinnütziger Verein eine steuerlich wirksame Spendenbestätigung)

oder

- als Mitglied unseres Vereins (Beitrittserklärung
)